Trinkwasser kann verschiedene Schadstoffe enthalten, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Während öffentliche Wasserversorger verpflichtet sind, regelmäßige Kontrollen der Wasserqualität durchzuführen, ist vielen Betreibern von Wasserversorgungsanlagen die aktuelle Qualität Ihres Wassers häufig nicht bekannt.
Die gesetzlich vorgeschriebene Trinkwasseruntersuchung ist ausschließlich durch eine Untersuchungsstelle oder eine Person zulässig, die über eine Befugnis nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) verfügt. Unsere Sachverständigen übernehmen die Probenahme des Wassers und koordinieren die anschließende Analyse in enger Kooperation mit akkreditierten Laboren und Prüfstellen.
Der Untersuchungsumfang ist in der geltenden Trinkwasserverordnung TWV (BGBl. II Nr. 304/2001 i.d.g.F.) festgelegt. Die Anzahl und Art der zu analysierenden Parameter variiert in Abhängigkeit von der Abgabemenge pro Tag und orientiert sich an Klassifikationen hinsichtlich mikrobiologischer, chemischer und physikalischer Qualitätsanforderungen.
Grundsätzlich sind alle Personen oder Unternehmen, die Trinkwasser in Verkehr bringen, für eine sichere Versorgung verantwortlich. Dabei bezeichnet „in Verkehr bringen“ die Bereitstellung von Trinkwasser, die über den privaten Bereich einer Einzelperson oder Familie hinausgeht.
Begutachtung in Zusammenarbeit mit unabhängige und akkreditierte Prüfstellen.
Kontrolle nach den anerkannten Regeln der Technik.
Dokumentation und Wartung durch aussagekräftige Analysen.
Beitrag zur Gesundheit von Verbrauchern durch frühzeitige Risikoerkennung.
Fachliche Unterstützung durch erfahrene und diplomierte Experten.
Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und sollte daher höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Eine regelmäßige Untersuchung von Trinkwasser ist essenziell, um sicherzustellen, dass es für den Verwendungszweck geeignet ist – sei es im Privathaushalt, im Lebensmittelbetrieb oder als Betreiber einer Wasserversorgungsanlage. Gerade Hausbrunnen oder ältere Installationen bergen Risiken wie Keime, Legionellen oder Grenzwertüberschreitungen von Schwermetallen wie Zink, Nickel oder Blei. Verschmutzungen durch Oberflächenwasser, Düngemittel, veraltete Leitungen oder unzureichend gewartete Aktivkohlefilter können die Trinkwasserqualität erheblich beeinträchtigen.
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